WISH D/A/CH



World Institute for Sensation Homeopathy

"The Table of Animals" (Tafeln des Tierreichs)

Autor Jörg Wichmann

Über die Forschungsarbeiten von Paul Theriault
Da bisher die ersten Arbeiten von Paul nur in englischer Sprache zur Verfügung stehen, haben wir hier auch die Einführung und Literaturhinweise in Englisch gelassen.

animals


An important new work on the Sensations and Family Groups in the Animal Kingdom by our new WISH-member Paul Theriault.

Regarding the plant and the mineral kingdom there has already been important research been done by Jan Scholten and Michal Yakir to start a thorough understanding as well of the vital sensation as of the underlying family structures of these kingdoms.
This has still to be done for the animal kingdom. And it is a large and difficult step for homeopaths as there are far more animals and animal groups on this planet than plants. The animal kingdom is incredibly diverse and mainly unknown in terms of its healing properties. Apart from this their systematics is even more under construction than that of the plants.
Our Canadian colleague Paul Theriault has undertaken this large project and already published his first material as e-books (see below).
Paul Theriault is following an evolutionary approach to understand and structure the kingdom of animals, which is somewhat similar to the ideas that Michal Yakir is following with her plant tables. His eight levels are adopted from the work of Tinus Smits, whom he names as the originator of the idea as to the human development part. The theoretical basis for his approach has also been layed down in an article , where the eight levels of development are described.
His first books deal with the most ancient of animal phyla, the Porifera (sponges), the Ctenophora (comb jellies) and the Cnidarians (corals, sea anemones, jellyfish). Extensive zoological explanations help to understand what the differences of these organisms in nature are. So reading Paul´s material is not only homeopathically fascinating but also teaches a lot of basic biology. This goes especially for Vol.1, where all phyla are layed out with the remedies that are homeopathically available.
Paul really knows a lot about the animals he writes about and he is very concise with all the biological implications. So his approach and table are logical and scientifically sound.
Paul has conducted lots of triturations of new remedy respresentatives of those groups that we don´t know much, or nothing about. The results of those triturations are leading features to verify the hypothesis and to add detailled material to the remedy pictures. And they are part of the books that he is publishing, so we can check the plausibility of his approach.
The part on Ctenophores thus contains a trituration proving of Mnemiopsis macrydi, a hitherto unknown remedy (also available on provings.info).
Such remedies that are already known and proven are given with their basic materia medica and key symptoms, so that the books can well be used to prescribe the remedies and distinguish between them once the idea has come up to look for that family during case analysis.
The level of analysis – as well in the groups as in the individual substances – moves between human themes and sensations as understood in sensation method. Given a main structure that looks at the evolving human consciousness seperating itself from the universal mind, finding its own existance and borders, gaining self controll and individual purpose and in the eighth level remerging with all reality again, Paul Theriault is of course primarily dealing with main human issues. But as he strongly draws on biological observations and primary homeopathic material (provings), the sensations come up quite clearly and much more than in the tables of Scholten or Yakir, where the human level (emotional and mental) is prominent.
For our WISH-project this research work is an important basis for further provings and exploring of sensations. The basic structure has been layed out by Paul, and we should participate in filling the many gaps that the animal kingdom still has homeopathically.


Paul Anderson Theriault – The Table of Animals. Canada 2017
Volume 0: Summary Chart for the Table of Animals Project, in it's first edition. E-Book, 60 pages; ISBN 9781365566622
Volume 1: The Sponges E-Book 38 pages; ISBN 9781365815393
Volume 2: The Cnidarians and Ctenophores; E-Book, 77 pages;  ISBN 9781387051878,
all books available as e-books only in: http://www.lulu.com/shop/


Jörg Wichmann, www.provings.info

Internationaler WISH-Kongress München

Trauma und Empfindung


Auf dem Kongress des World Institute of Sensation Homeopathy (WISH) vom 12. bis zum 14. Mai 2017 in München zeigten führende Vertreter der Empfindungsmethode, wie die Exploration von Traumaerfahrungen auf der Ebene der Vitalempfindung tief gehende homöopathische Verschreibungen ermöglicht.

Bericht von Ulrike Schuller-Schreib, Christa Gebhardt und Jörg Wichmann

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Insgesamt 17 Dozenten stellten auf dem WISH Kongress in München vom 12. bis 14. Mai ihre Fälle zum Thema „Trauma und Sensation“ vor. Jürgen Weiland, der als Nachfolger von Misha Norland zum neuen WISH Präsidenten gewählt wurde, berichtete von einer Kasuistik mit Nux vomica für eine ansonsten krisenfeste junge Frau.
Copyright: Andreas Holling

Anne Schadde eröffnet den Reigen der 17 Dozenten aus aller Welt mit der Geschichte einer Frau, die die Erfahrung vom Tod ihres kleinen Bruders tief in sich vergraben hat. Ein harmloser Reiz lässt das tief im Unbewussten versteckte Trauma mit Schuldgefühlen aus der Kindheit wieder aufbrechen. Die Homöopathin und Psychotherapeutin erklärt anhand der Fallgeschichte, wie das limbische System Ereignisse abspeichert und diese dann unkontrolliert hochkommen können. Der schwarze Turmalin entspricht dem Bild von tief vergrabenen Emotionen, einer nach außen getragenen Härte und verbissenem Durchhalten. Er heilt die Autoimmunerkrankung der Patientin und die in ihrem Leben empfundene Dunkelheit, die seit ihrer Kindheit bestanden hatte.

Anne Schadde
Anne Schadde und ihr Vortrag über die Turmaline.

Ein psychisches Trauma kann sich unmittelbar körperlich auswirken und die Selbstheilungsvorgänge des Organismus beeinträchtigen. Die Empfindung der Boraginaceae allgemein und von Symphytum im Speziellen macht Willi Neuhold an der Krankengeschichte einer Halswirbelfraktur deutlich, bei der sich erst nach der Gabe der Arznei Kallus bildet. Seine Videopräsentation führt durch eine präzise Beobachtung der Handbewegungen zur Erkenntnis, wie genau körperliche und mentale Dynamik des Patienten übereinstimmen und sich in den polaren Empfindungen dieser Pflanzenfamilie als „zusammengewachsen/zusammengefügt“ gegenüber „auseinander gezogen/gerissen“ zeigen.

Willi Neuhold
Willi Neuhold’s Vortrag über die Familie der Boraginaceae. Copyright Jürgen Weiland


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Die Kunst der Anamnese - Seminarbericht

Seminar mit Anne Schadde in Budapest vom 11. bis 13. November 2016


Budapest, und die Einladung auf die Schultern meiner homöopathischen Meister zu steigen
Budapest
Foto: Budapest bei Nacht, Copyright Jürgen Domscheit.

Bei meiner Ankunft in Budapest war es grau. Die Bäume hatten ihre Blätter bereits verloren, und es war schwierig, die schöne alte Stadt aus dem Grau des Himmels für ihren ehemaligen Glanz zu erkennen. Meine Streifzüge durch Budapest verhalfen mir dann trotzdem, die Essenz dieser wunderschönen Stadt zu erkennen. Der Einfluss verschiedener Kulturen und die Epochen unserer Zeit machten sich an jeder Häuserecke bemerkbar. Ich bestaunte Barock- und Jugendstilhäuser, besuchte das Franz-Liszt-Museum, Budapests Denkmäler, Skulpturen und interessante Brücken. Den Burgpalast, das Regierungsgebäude, wunderschöne Kirchen und Synagogen, schmucke alte Kaffeehäuser, heilende Thermalquellen und zu guter Letzt auch noch die bronzenen traurigen Schuhe an der Donau, die an das unmenschliche Schicksal der ungarischen Juden im 2. Weltkrieg erinnern.

Meine Empfindungen waren so vielschichtig wie das Leben selbst. Ich spürte, wie im Innersten dieser Stadt etwas ganz Eigenes und Wunderschönes brodelt. Die Menschen, die vor mir auf dieser Erde weilten, haben diesen Ort mit Bauten geschmückt, die uns das Erkennen dieser inneren Schönheit einfacher machen soll. Aber da ist auch viel Graues, und zwar nicht nur am Himmel, sondern man spürt, dass auf dieser Stadt viel Trauer lastet. Eine Trauer, die sich durchaus erklären lässt, wenn man die Geschichte Budapests genauer studiert.

Mit meinem kleinen Koffer im Schlepptau fand ich mich dann pünktlich zum eigentlichen Seminarbeginn in der Hotel-Lobby ein. Ich erhielt den Schlüssel zu meinem Zimmer und trabte los in Richtung Lift. Das Hotel war relativ neu und eher ausdruckslos. Ein “Neubau”, geprägt von einer Zeit, wo die Stadt unter dem Regime von Stalin gestanden und gelitten hat. Es war hilfreich, auch diesen Teil von Budapest kennenzulernen. Es hat mir geholfen, die kollektive menschliche Entwurzelung vom reichen kulturellen Erbe, dessen Energie tief im Inneren dieser Stadt brodelt, zu verstehen.





Und so kommen wir zum eigentlichen Seminarbeginn mit Anne Schadde.


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Chronisches BWS-Syndrom

Ein Fallbeispiel aus der Praxis von Dr. Doris Weidemann


Dr. Doris Weidemann

Den Patienten habe ich im Rahmen der schulmedizinischen Versorgung in einer hochfrequentierten Kassenarztpraxis kennengelernt. Er stellte sich dort wiederholt in mehrwöchigen Abständen mit starken BWS-Schmerzen vor und war nach lokaler Infiltrationsbehandlung und Schmerzmitteln immer wieder für eine gewisse Zeit schmerzfrei.

Da die Infiltrationen in diesem Bereich mit der aufklärungspflichtigen Komplikation ‚Pneumothorax‘ behaftet sind, und da der Patient mit diesen Beschwerden immer wieder kam, habe ich ihm eine klassisch-homöopathische Behandlung vorgeschlagen.

Die Rückenschmerzen sind sein chronisches Problem. 1984 hat er einen schweren Motorradunfall überlebt und hat seither eine GdB (Grad der Behinderung) von 50%. Wegen eines Bandscheibenvorfall L5/S1 war er von 06/2012 bis 02/2013 krankgeschrieben, hatte zum Zeitpunkt des Erstanamnesetermins seine sechswöchige berufliche Wiedereingliederung abgeschlossen und arbeitete gerade wieder einige Wochen voll als Servicemitarbeiter einer Firma als Monteur. Im Rahmen dieser Tätigkeit müssen u.a. Gerätschaften mit einem Gewicht von 50 kg und mehr von ihm bewegt und getragen werden. In Höhe L4/L5 hatte er bereits vor Jahren einen Bandscheibenvorfall - nach Verheben an einem sehr großen Gewicht auf der Arbeit. Darüber hinaus sind zwei weitere alte Bandscheibenvorfälle anamnestisch bekannt. Im rechten Knie hat der Patient eine Gonarthrose Grad III, so dass sich der Patient morgens immer erst mal einlaufen muss, ehe er sich ‚vernünftig bewegen kann‘.


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Dynamiken in der Kinderpraxis

Jürgen Weiland

Die homöopathische Behandlung von Kindern hat eine lange Tradition und ihre beeindruckende Wirksamkeit sowohl bei akuten, als auch chronischen Erkrankungen, lässt sich immer wieder im Praxisalltag beobachten.

Doch worauf genau ist bei der Behandlung von Kindern zu achten, um das „unbezweifelt Krankhafte“ zu erkennen?
Welche Rolle spielt dabei z.B. die kindliche Konstitution?
Gibt es grundsätzliche Unterschiede in der Kinderanamnese, je nachdem welcher homöopathische Ansatz praktiziert wird?

Seit 25 Jahren behandle ich Kinder in der Praxis, dabei ist die Empfindungsmethode im Therapieansatz integriert. Gerade diese Methode verlangt ein hohes Maß an Neutralität und Unvoreingenommenheit, dies gilt auch bei der Behandlung von Kindern. Eine Haltung die der ursprünglichen Aufforderung in Paragraph 6 des Organon, dem „vorurteilslosen Beobachter“ entspricht.

Im Rahmen der Master-Thesis an der Universität von Central Lancashire (UCLAN), hatte ich ich im letzten Jahr die Gelegenheit die Vorgehensweise unterschiedlicher Therapieansätze zu untersuchen.

Neben einem geschichtlichen Rückblick zur Entwicklung der Homöopathie in der Kinderheilkunde, beinhaltet die Forschungsarbeit auch eine Analyse von qualitativen Interviews zur Vorgehensweise während der Kinderanamnese mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen verschiedener homöopathischer Richtungen.

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edgeFoto: Copyright Jürgen Weiland

Die Ebenen der Erfahrung und Adlers Lebensstil

Matthias Wenke

Zur „Herbstlese“ hat uns u.a. Matthias Wenke einen Beitrag zur Verfügung gestellt. 
In seinem Artikel vergleicht er die Ebenen der Erfahrung mit Alfred Adlers individualpsychologischem Konzept des Lebensstils.
Beide lassen sich phänomenologisch als Ausdruck und Verkörperung des existenziellen Zur-Welt-Seins verstehen.
Vor diesem theoretischen Hintergrund werden prinzipielle Möglichkeiten körperorientierter Ansätze reflektiert. 

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Ergänzende Informationen zur Familie der Süßgräser

Susanne Lukas, Jürgen Faust

In unserer Sommerausgabe hatte Anne Schadde uns ihre wertvolle Ausarbeitung zu den Süß- und Sauergräsern zur Verfügung gestellt.

Susanne Lukas und Jürgen Faust haben uns nun freundlicherweise auch ihre tabellarische Zusammenstellung zu den Süßgräsern mit Informationen aus verschiedensten Seminaren und Veröffentlichungen zur Verfügung gestellt.

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Gräser in der Homöopathie - Poaceae / Cyperaceae

Ein Artikel von Anne Schadde

Im vergangenen Jahr beschäftigte ich mich ausführlich mit den homöopathischen Arzneien aus der Familie der Gräser und entwickelte Hypothesen einer möglichen Zuordnung zu den verschiedenen Miasmen.

Die Gräser gehören zu den Monokotyledonen - Commeliniden.

Zu Gruppe der Monokotyledonen, gehören viele Wasserpflanzen oder Pflanzen aus feuchten Gegenden oder aus extremer Trockenheit. Das Wurzelsystem ist gering ausgebildet.


„Gräser sind Lichtpflanzen, in die Erde eingestossene, dort Wurzel schlagende Lichtspeere“ (1/Pelikan)

1/Pelikan Wilhelm, Heilpflanzenkunde II, Verlag am Goetheanum, 2005, Seite 68



edgeFoto: Bambus, bezogen von https://www.pexels.com/photo/wood-nature-forest-trees-6641/ - Creative Commons Lizenz




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Der unvoreingenommene Beobachter

Oder „Wie unterrichte ich die Anamnese in der Empfindungsmethode“?“

Ein Artikel von Sigrid Lindemann

Ich erinnere mich an die ersten Jahre meiner Dozententätigkeit für die Sankaran- Methode: Ich zeigte Videofälle in denen Menschen „die Quelle“, die Ursubstanz, ihr ureigenes Heilmittel genau beschrieben.
Das Echo der Seminarteilnehmer war vielfach:
- „Interessant – aber so etwas sagen meine Patienten nicht, Deine Patienten gehen da tief in sich – aber hier in Deutschland ist das anders.“
- „Meine Patienten sagen: ‚mehr kann ich dazu nicht sagen’ und damit ist die Anamnese à la Sankaran beendet und ich arbeite klassisch weiter.“

Techniken für solch tiefe Anamnesen sind erlernbar – aber können nicht bei jedem Patienten angewendet werden und bis zur Quelle führen. Ich habe über Jahre meine Arbeitsweise sehr strukturiert dokumentiert, so dass mein Vorgehen in der Anamnese Schritt für Schritt nachvollziehbar ist. Es bestätigt sich, dass eine tiefe Anamnese durch das „unvoreingenommene Nachfragen“, das „offen sein“ für das, was der Patient wirklich innerlich fühlt und erlebt, erreicht wird.
Vielleicht ist es auch ein „voreingenommenes Unvoreingenommensein“. Damit meine ich die Achtsamkeit bezüglich meiner eigenen Voreingenommenheit vis-a-vis einem Patienten.

Bremen2014
Foto: Seminar mit Sigrid LindemannWeiterlesen…

8. Münchner Sankaran Tage - Seminarbericht

Materia Medica der Empfindungsmethode-neue Arzneien und Arzneifamilien

Für viele Homöopathen führt die Arbeit auf der Empfindungsebene zu einem tieferen Verständnis ihrer Patienten und des Wissens der Arzneien. Sankarans Schema, bis heute die Basis für die Anwendung seiner Methode, wurde seit 2005 nicht mehr erweitert.

So gibt es nach wie vor weiße Flecken auf der Landkarte der Vitalempfindung. Bei vielen Mitteln ist sie nicht bekannt, bei anderen fehlt das Miasma. In diesem 8. Seminar deutsch sprachiger Empfindungs-Homöopathen wurde die Systematik der Materia medica fruchtbar und intensiv um weitere Arzneien und Familien - verstehbar auf der Empfindungsebene - bereichert.

Annette Sneevliet, Anne Schadde, Willi Neuhold, Jürgen Weiland, Jörg Wichmann und Andreas Holling präsentierten ihre neuen Erfahrungen und Erkenntnisse anhand von Videofällen.

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Die Evolution im Pflanzenreich (englisch)

von Annette Sneevliet

THE EVOLUTIONARY POINT IN THE PLANT KINGDOM


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Foto: Magnolia x soulangeana, Tulpen-Magnolie, Familie Magnoliaceae, Copyright Jürgen Weiland


We all pass through various stages in our lives. From unborn child, infant, child, adult, elderly person to our death. “The circle of life” as the Buddhist call it.

While passing through all those stages and having to deal with various issues, each of us has a specific state of mind that accompanies us our whole life. We are born with it and die with it. This state of mind has to do with where we get stuck.
When we look at our lives, we’ll see that both in our childhood and adult lives there are always specific themes we constantly stumble on. Every time the same blockade, in a different form indeed, yet every time the same uncertainties, or the same sensitivity for a certain something, or every time the same things that make us angry. It is the central theme in your life.
You could say that these recurring issues are our “programme”.

The discovery Sankaran made, is that this programme corresponds to and is a manifestation of the world of a “substance” that we live. A specific plant, animal, mineral, nosode, sarcode or imponderable. In short, of something else of life here on earth.
You will find the manifestation of that profound programme everywhere. In the symptoms, modalities, emotional life, mind, vital issues, sensations and energy. It will manifest itself everywhere.

If we succeed in finding exactly the right programme of a person that matches with exactly the right homoeopathic remedy, then we will be able to see profound healing with our patients.

Those are the wonder cases in which someone’s symptoms and vital matters truly heal.

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Erforschung weiterer Vitalempfindungen

von Sigrid Lindemann

Ich möchte Vitalempfindungen einiger bisher von der Empfindungsmethode nicht beschriebener Pflanzengruppen (- familien bzw. Ordnungen) erforschen. Scholten und Yakir bringen weitere Ansätze zur Beschreibung der Pflanzen und es  gilt dies zu bestätigen und- oder zu verfeinern. Pro- aktiv damit umgehen bedeutet hier mehrere Pflanzen einer „neuen“ Pflanzenfamilie  zu prüfen oder zu verreiben. Hinzukommt die Materia Medica der schon dokumentierten homöopathischen Heilmittel dieser Ordnungen und Pflanzenfamilien. Zusammen mit Fallbeispielen kann so eine erste Version einer VitalEmpfindung erarbeitet werden.  

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Foto: Leptospermum scoparium Manuka - New Zealand Teatree - Familie Myrtaceae - Copyright Jürgen Weiland

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Sieben Turmaline - Die Edelsteine des Regenbogens

von Anne Schadde

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Homöopathische Arzneimittel Selbsterfahrungen sind eine Tradition in der Homöopathie. Durch das Zusammenfügen der Informationen mehrerer Kollegen können wir ein neues homöopathisches Mittel besser verstehen. Und wie können wir eine ganze Mittelgruppe in die Empfindungsmethode eingliedern?

2006 begann ich mich intensiv mit einem Edelstein, dem Turmalin zu beschäftigen. Edelsteine sind ‚Sonderungen‘ aus dem Gestein, d.h. sie sind nicht zusammengesetzt, sondern haben sich ‚abgesondert‘. Sie sind Kristalle, die im Dunkel der Erde entstehen. Können sie uns Aufschluss geben über Geheimnisse des Erdinnern?

Durch die Turmaline erkannte ich, dass sie physiognomisch ein aktives Eigenleben darstellen. Sie zeigen das Bild pflanzlicher Aufbauprozesse, die erstarrt sind. Daher lässt sich vermuten, dass alle Gesteinskomponenten die bildenden Kräfte einer Uratmosphäre darstellen. Diese Atmosphäre war belebt und ist jetzt kristallisiert. So können wir Leben, Seele, Geist/Energie im Gestein suchen und finden.

Das Besondere des Turmalins ist die Verschiedenartigkeit in Form und Farbe. Also handelt es sich nicht nur um einen Stein, sondern um eine Edelsteingruppe, die durch die Zusammensetzung der verschiedenen der mineralischen Elemente unterschiedlich sind und dennoch eine Gemeinsamkeit haben. In diesem rhythmischen ‚Tanz der Mineralien‘ miteinander liegt die Idee des Steines. Im Unterschied dazu besteht der Diamant, der in der Härte dem Turmalin ähnlich ist, nur alleine aus Kohlenstoff und damit ergibt sich nur ein Name und ein Bild.


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Flechten im Lichte der Empfindungsmethode

von Willi Neuhold

Materia Medica der Flechten
Liest man die MM der Flechten und erinnert sich dabei an ihre Naturgeschichte, entdeckt man frappierende Übereinstimmungen. So wird Sticta als Arznei beschrieben mit großen Bezug zu den Schleimhäuten des oberen und unteren Respirationstraktes und der Membrana synovialis der Gelenke. Die Schleimhäute sind sehr trocken, schmerzhaft, rau, wund und kratzig. Die Nase ist verschlossen, Sekrete und Absonderungen versiegen: „Versiegen der Laktation“, „Schnupfen mit rasch versiegender Sekretion“, „Ständiges Verlangen sich zu schnäuzen, aber vergeblich, die Nase ist verschlossen, trocken und schmerzt drückend an der Nasenwurzel“.



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Foto: Usnea filipendula (Gewöhnlicher Baumbart, eine Flechte die von Bäumen herabhängt, hier auf Leucosidea sericea in Südafrika, Copyright Jürgen Weiland Weiterlesen…

Die 7. Reihe im Periodensystem

Ein Fallbeispiel von Ilka Jessen-Tietgen

Fall: Herr. S, 63 Jahre, chronische Müdigkeit und Erschöpfung:

Herr S. kommt in meine Praxis, weil er sein gesammeltes Wissen unbedingt zu Papier bringen möchte. Er hat seit Monaten nur diese Aufgabe vor Augen. Seine größte Sorge ist, dass all sein Wissen verloren geht, weil er immer vergesslicher wird. Er leidet zudem an chronischer Müdigkeit und Erschöpfung. Seine Vorstellung ist, ein Lebenswerk für die Menschheit zu schreiben. Er vermittelt mir indirekt, dass ich sehr dankbar sein könne ihn als Patienten vor mir sitzen zu haben, der mir all die Weisheiten von Platon und Sokrates näher bringt. Eigentlich müsse ich ihm für die Sitzung zahlen und nicht umgekehrt. Bei der Beschreibung seines Problems hält er die Hände an den Kopf, anschließend löst er die Hände vom Kopf und führt sie weit von sich weg.

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