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World Institute for Sensation Homeopathy

Der unvoreingenommene Beobachter

Oder „Wie unterrichte ich die Anamnese in der Empfindungsmethode“?“

Ein Artikel von Sigrid Lindemann

Ich erinnere mich an die ersten Jahre meiner Dozententätigkeit für die Sankaran- Methode: Ich zeigte Videofälle in denen Menschen „die Quelle“, die Ursubstanz, ihr ureigenes Heilmittel genau beschrieben.
Das Echo der Seminarteilnehmer war vielfach:
- „Interessant – aber so etwas sagen meine Patienten nicht, Deine Patienten gehen da tief in sich – aber hier in Deutschland ist das anders.“
- „Meine Patienten sagen: ‚mehr kann ich dazu nicht sagen’ und damit ist die Anamnese à la Sankaran beendet und ich arbeite klassisch weiter.“

Techniken für solch tiefe Anamnesen sind erlernbar – aber können nicht bei jedem Patienten angewendet werden und bis zur Quelle führen. Ich habe über Jahre meine Arbeitsweise sehr strukturiert dokumentiert, so dass mein Vorgehen in der Anamnese Schritt für Schritt nachvollziehbar ist. Es bestätigt sich, dass eine tiefe Anamnese durch das „unvoreingenommene Nachfragen“, das „offen sein“ für das, was der Patient wirklich innerlich fühlt und erlebt, erreicht wird.
Vielleicht ist es auch ein „voreingenommenes Unvoreingenommensein“. Damit meine ich die Achtsamkeit bezüglich meiner eigenen Voreingenommenheit vis-a-vis einem Patienten.

Bremen2014
Foto: Seminar mit Sigrid LindemannWeiterlesen…
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