WISH D/A/CH



World Institute for Sensation Homeopathy

Die Pioniere der Homöopathie im 21. Jahrhundert

Autoren: Heidi Brand und Anne Devillard
Erschienen im Narayana-Verlag. 
www.narayana-verlag.de/

Eine Rezension von Jürgen Weiland 

Erschienen im Narayana-Verlag, stellt unsere Kollegin Heidi Brand gemeinsam mit Anne Devillard die Denkmodelle und unterschiedlichen Behandlungsweisen der Homöopathen unserer Zeit vor. Mit viel Feingefühl und interessanten Fragestellungen haben die Autorinnen die Biographien und Lebensphilosophien vieler Homöopathen hinterfragt und herausgearbeitet. Auf diese Weise erfährt der Leser viel über die persönlichen Motive für die Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung der Homöopathie. Jeder der 16 Interviewpartner hat auf seine besondere Art die Homöopathie fortgeführt und vorangebracht. So erfährt der Leser beispielsweise was Jan Scholten dazu bewegte, die bis dahin noch unbekannten Lanthanide in die Materia Medica aufzunehmen. In einem weiteren Interview hebt Anne Schadde die Bedeutung und Tiefe des Organons hervor. In ihrer tiefen Auseinandersetzung mit Hahnemann’s wichtigstem Vermächtnis, nimmt Anne uns an die Hand die oft schwierigen Worte des Organons besser zu verstehen. Zur Liste der Interviewpartner gehört selbstverständlich auch Rajan Sankaran, der mit der Entwicklung der Empfindungsmethode einen weiteren wichtigen Platz unter den Pionieren des 21. Jahrhunderts einnimmt. Er beschreibt die Essenz der Empfindungsmethode mit ihren wichtigsten Säulen und auch was ihn persönlich motivierte diese Methode zu entwickeln. Gleich im Anschluss erfahren wir dann von Michal Yakir, wie sie die Parallelen zwischen der Entwicklung (Evolution) im Pflanzenreich und der menschlichen Entwicklung erkannt hat. Zu den weiteren Interviewpartnern gehören George Vithoulkas mit seinem Beitrag über die „Neue Dimension der Medizin", Resie Moonen und ihre Erfahrungen in der Anwendung der Lanthanide, Massimo Mangialavori und „Die homöopathischen Familien", Farokh Master und „Die goldenen Regeln", Alok Pareek mit "Homöopathie und Onkologie", Mahesh Gandhi und seine besondere Erfahrung in der Anwendung der Homöopathie bei psychiatrischen Erkrankungen, Patricia Le Roux mit „Homöopathie in der Kinderheilkunde“, Heiner Frei und „Die Polaritätsanalyse“, Sigrid Kruse „Homöopathie in der Universitätsklinik“, Frederik Schroyens „Homöopathie und das Repertorium“, Ulrich Welte und sein Beitrag zur „Farbenvorliebe als Wegweiser“, sowie Klaus von Ammon zu „Homöopathie und Wissenschaft“. 
Sehr schön haben die erfahrenen Autorinnen den jeweiligen „Genius“ der verschiedenen Therapeuten herausgearbeitet. Mit ihrer Koproduktion haben sie eine besondere Lektüre hervorgebracht, mit der es rasch gelingt sich einen Überblick über die gegenwärtige Methodenvielfalt zu verschaffen. Neben den Unterschieden stellen sie auch die Gemeinsamkeiten heraus, die sich in der Motivation, dem Fleiss und der tiefen Überzeugung für die Sache an vielen Stellen überschneiden. Jenes Zitat, welches Sankaran zum Erbe seines väterlichen Wertesystems benennt, könnte für die überzeugende Motivation aller erwähnten Pioniere gelten: 

„Der wichtige Wert ist, etwas zu tun, so gut man es überhaupt nur kann, mit bestem Wissen und Gewissen“ Rajan Sankaran




© 2018 WISH D/A/CH Schreiben Sie uns