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Wohin geht die moderne Homöopathie? - Gedanken über die wissenschaftliche Evolution der Homöopathie

Soweit ich das erkennen kann, sind diese „modernen“ Methoden in der Homöopathie entwickelt worden, weil sie einem dringenden Bedarf nach besseren Hilfsmitteln zur Verschreibung entgegenkommen.
In den 90er Jahren war die Homöopathie von Interpretationen und großer Unklarheit der Verschreibungen geprägt. Wenn ein Lehrer in die Zuhörerschaft eines Seminares nach Mittelvorschlägen fragte, bekam er/sie gewöhnlich Dutzende verschiedene Ideen genannt, die jeweils sehr unterschiedlichen psychologischen Deutungen oder wahrgenommenen Keynotes des geschilderten Falles entsprangen und sich wie eine Zufallsauswahl der Materia medica anhörten. Die Repertorien wuchsen dank der Computertechnik schnell, aber wir entdeckten auch, wie unsicher ihre Grundlagen waren. Alle waren auf der Suche nach einem festeren Fundament für ihre Verschreibungen und nach einem tieferen Verständnis der Fälle. Diese aufwühlende Bewegung war von G.Vithoulkas initiiert worden und versuchte, die Psychologie, die im vergangenen Jahrhundert zur Blüte gekommen war, in unser Gedankengebäude zu integrieren. Das war natürlich ein wichtiger und notwendiger Schritt, der aber die Interpretationsräume in den Fallanalyse eher verbreiterte als klärte. Die Suche ging also weiter, und während einige sich in einer fundamentalistischen Wendung, wie sie oft auf Verunsicherungen folgt, ausschließlich den Schriften der Vergangenheit zuwandten, entwickelten andere ein besser strukturiertes Verständnis von Mittelgruppen und einen tiefer greifenden Zugang zur Beschwerde durch eine verfeinerte Anamnesetechnik. Aus der Erfahrung der letzten Jahrzehnte ist es klar, daß die Erarbeitung von Systemen ein konsequenter Schritt zu mehr Sicherheit und Verläßlichkeit war im Vergleich zu den älteren Methoden, die von einer zunehmenden Zahl von KollegInnen als unzureichend betrachtet wurden.
Die Gründe dafür möchte ich in den folgenden beiden Punkten erläutern.


Brauchen wir ein tieferes Verständnis unserer Patienten, das über eine korrekte und wirksame Verschreibung hinausgeht? Oder: Was verstehen wir unter Heilung?
Von Hahnemann, dem ersten Meister unserer Kunst, wissen wir, daß die reine Anwendung des Ähnlichkeitsgesetzes in einer Katastrophe für die Patienten und Frustration für die Behandler endet (Hahnemanns Einleitung zu den Chronischen Krankheiten). Warum also sollten wir seine Erfahrung wiederholen, um am Ende unseres Lebens zu dem gleichen Schluß zu kommen? Warum fangen wir nicht früher an nachzudenken und erforschen, welche Form der homöopathischen Arbeit bleibende und befriedigende Ergebnisse bringt?

Hahnemann wußte nichts über Psychologie, weil solche Konzepte zu seiner Zeit noch nicht entwickelt worden waren und man nicht auf diese Weise über Menschen nachdachte. Er selbst war einer der ersten in Europa, die eine Wende in der Behandlung von Gemütserkrankungen anstrebten, einer der Vorreiter der modernen Psychologie. Und gewiß hätte er sich sehr für diesen neuen Erkenntnisbereich interessiert. Er konnte damals also die Rolle des Bewußtseins im Heilungsprozeß noch nicht ausreichend einschätzen. Um eine tiefere Ebene der Heilung zu erreichen und über die Begrenzungen der reinen Ähnlichkeitsanwendungen hinauszukommen, erfand er die Miasmentheorie. Heute sind sich viele Homöopathen allerdings nicht sicher, ob das eine erfolgreiche Idee war und dem entspricht, wonach sie suchen. Die Suche nach einer Bewußtseinserweiterung dagegen hat das Interesse vieler KollegInnen erregt, denn hier könnte der Schlüssel für eine tiefere und dauerhafte Heilungserfahrung liegen.
Viele heutige HomöopathInnen haben gefunden, daß „Heilung“ (das vorrangige Ziel unseres Berufs gemäß §1) nicht oberflächliche „Resultate“ im Sinne von beseitigten Symptomen bedeuten kann, sondern eine tiefere Veränderung im Patienten – so wie schon Hahnemann in den Chronischen Krankheiten anmahnte.

Etwa zeitgleich mit der humanistischen Psychotherapie ist nun die homöopathische Empfindungsmethode zum Ergebnis gekommen, daß eine heilsame Erweiterung unseres Bewußtseins nicht in psychologischen Erklärungen und Deutungen zu finden ist, wie wir zunächst angenommen hatten, sondern darin mit dem Symptom selbst in aufmerksamen, bewußten Kontakt zu kommen. In der Psychotherapie wird als Focussing oder Psychoenergetik bezeichnet, was der Empfindungsmethode in der Homöopathie entspricht. Mit oder ohne Mittelgabe birgt allein diese Explorationsmethode schon eine große Kraft. Und sie trifft sich wieder mit der Einsicht der alten Homöopathen, daß die Fallanalyse von der genauen Erforschung der Hauptbeschwerde auszugehen habe.

Zum Verständnis der wissenschaftlichen Evolution
Der wichtigste Punkt in dieser ganzen Diskussion scheint mir zu sein, daß wir verstehen, was in der aktuellen Homöopathie eigentlich geschieht. Dazu müssen wir uns die Theorie und Geschichte der Wissenschaften anschauen und werden feststellen, daß der Prozeß, den die Homöopathie gerade durchläuft, wichtiger und weitergehend ist, als die Diskussionen um Systeme, Familien und Methoden es erscheinen lassen.
Alle Wissenschaften durchlaufen mehrere Entwicklungsstadien. Sie beginnen mit zufälligen Beobachtungen, die aus einigen überraschenden Ereignissen bestehen können oder einem einzelnen, sehr beeindruckenden – wie etwa Hahnemanns ungewollter China-Prüfung. Ist die Aufmerksamkeit eines Forschers oder einer Gruppe einmal auf diese Beobachtungen gerichtet, so geht die Wissenschaft in die Phase der Induktion. Bestimmte als Ursachen angesehene Ereignisse werden mit anderen verknüpft, die man für Wirkungen hält. Wir lernen: Wenn ich A tue, wird das Ergebnis wahrscheinlich B sein; wenn ich C tue, folgt daraus meistens D. Ich weiß aber nichts über das Wie und Warum der Verknüpfung und kann keine neuen Zusammenhänge voraussagen. Ursache und Wirkung werden nicht verstanden, sondern nur beobachtet und es gibt für die A, B und Cs kein System. Diese Phase einer Wissenschaft kann ziemlich lange andauern und einen beeindruckenden Wissensschatz hervorbringen. Es fehlt ihr aber an einer zusammenfassenden Theorie. In der Physik, Biologie und Medizin konnten wir diese Phase von den alt-griechischen Wissenschaften bis spät in unser Mittelalter beobachten, von der Physik des Aristoteles bis zur Medizin der Hildegard von Bingen.
Die nächste Phase besteht in der Systembildung. In den Beobachtungen scheinen sich Strukturen zu zeigen, die zu ersten Systemansätzen weiter entwickelt werden. Wenn ich also A, B und C in einer Gruppe habe, die bestimmte Eigenschaften zeigt, so werde ich von D die gleichen Eigenschaften erwarten, sofern D zur gleichen Gruppe gehört. Da es hinter diesem Prozeß immer noch keine erkenntnisleitende Theorie gibt, ist dieses Stadium der Systembildung oft recht langsam und leicht fehlerhaft, denn hier führen uns nur Versuch und Irrtum.
Als nächstes folgt das Stadium, in welchem sich die Systeme als schlüssig erwiesen haben und aus der ihnen zugrunde liegenden Logik Theorien über Ursachen und Wirkungen gebildet werden. Dies ist das deduktive Stadium, welches es ermöglicht, unter bekannten Randbedingungen weitere Beobachtungen vorherzusagen. Die moderne Physik und Chemie befinden sich mit einem großen Teil ihrer Kenntnisse in diesem Stadium. Deshalb neigen auch die anderen Wissenschaften wie Biologe, Medizin und Psychologie stark dazu, sich auf diese gefestigten Systeme der Physik und Chemie zu beziehen, statt die eigenen Strukturen weiter zu entwickeln, die sich noch in den früheren Stadien befinden. Physik und Chemie sind dadurch zur den paradigmatischen Wissenschaften unseres Zeitalters geworden. Für ihre strukturellen Eigenschaften ist das auch berechtigt, aber nicht für ihre Inhalte. Das wird oft verwechselt. Die Biologie wird nicht dadurch wissenschaftlich, daß sie einen Organismus mit Hilfe der Chemie erklärt. Diesen heute sehr verbreiteten Fehler nennt man Reduktionismus. Vielmehr würde sie wissenschaftlich, wenn sie innerhalb ihres Rahmens eigene Strukturen und Gesetzmäßigkeiten aufwiese, um Lebensvorgänge zu erklären, so wie die Chemie das in ihrem Rahmen tut.
Wie wir aus der Geschichte der Wissenschaften wissen, stößt jede dieser evolutionären Phasen zunächst auf den Widerstand der Traditionalisten, der meist älteren Vertreter des jeweiligen Wissensgebietes, die nicht mehr flexibel sind und glauben möchten, daß das Leben so weiter geht, wie sie es gewohnt sind; oder aber junge Fanatiker, die an eine väterliche Autorität glauben wollen; oder aber Opportunisten, die auf eine schnelle Kariere hoffen, wenn sie das etablierte System unkritisch annehmen. – Traditionalisten sind zwar im Rückblick nicht eben die Sympathieträger, spielen aber dennoch eine wichtige Rolle. Sie zwingen den Pionieren eine Verlangsamung auf ein gesundes Tempo auf, halten sie geerdet und lassen sie genauer auf die manchmal störenden Details schauen.
Zurück zur Homöopathie: Wir erleben zur Zeit den Übergang der Homöopathie von der Phase der reinen Induktion (das Sammeln von Einzelfakten, für welches unsere Materiae medicae Musterbeispiele sind) zur Phase der ersten Systembildungen – dieses Stadium entspricht demjenigen, in welchem sich die Astronomie bei Ptolemäus und die Biologie bei Linné befunden hat. Es werden jetzt verschiedene Versuche unternommen, in dem gewaltigen Corpus des homöopathischen Wissens, das in den vergangenen zweihundert Jahren gesammelt wurde, Strukturen zu finden. In dieser frühen Phase haben wir kleine und auch gravierende Fehler geradezu zu erwarten – Fehler, die nicht beweisen, daß die Entwicklung der Homöopathie in die falsche Richtung geht, wie es die Traditionalisten gern sehen möchten, sondern die notwendig sind, um sich neu zu orientieren. Denn das Vorgehen über Versuch und Irrtum ist für dieses Stadium charakteristisch. Wir dürfen unsere Fehler also voller Vertrauen machen, daß sie sich in einem größeren Zusammenhang als dienlich erweisen werden.
Für die moderne Homöopathie ist es lebenswichtig, diesen größeren Zusammenhang zu begreifen. Nur dann werden wir in der Lage sein, unsere Fragezeichen nicht als Zeichen professioneller Unsicherheit anzusehen, sondern als forschende Schritte in neue Bereiche. Und wir können unsere ersten und noch unreifen Systeme mit all ihren Unzulänglichkeiten als das sehen, was sie wirklich sind: Pionierleistungen, erste Hütten in einer unbekannten Landschaft.
Aus den genannten Erkenntnissen folgt:
  1. Wir können unseren Pionieren – Rajan Sankaran, Jan Scholten, Massimo Mangialavori – äußerst dankbar sein, weil sie uns in dieses neue Stadium hinübergeleitet haben. Und wir können ihre Leistungen anerkennen, wie unfertig sie auch sein mögen.
  2. Wir können uns entspannen und versichert sein, daß die wissenschaftliche Evolution ihrer eigenen Logik folgen wird: die Homöopathie wird die nächste Stufe des Wissens und der Entwicklung erreichen – was auch immer die Traditionalisten dazu sagen mögen.
  3. Die Methoden, die wir heute erarbeiten, sind nicht nur irgendwelche neuen Hilfsmittel zur Arzneifindung, sondern weitere Schritte in der wissenschaftlichen Evolution der Homöopathie.
  4. Wir können deutlicher erkennen, wie wichtig Kooperation und kritischer Wissensaustausch in diesem Stadium sind. Wir müssen diese ersten systematischen Ansätze in Frage stellen und schütteln, um ihre Schwächen und Fehler herauszufiltern und aus ihnen dadurch einen festen Boden für die Arbeit der nächsten Generation HomöopathInnen zu machen. Um Obama zu zitieren: Das Beste liegt noch vor uns!

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Nebenbemerkungen:

Kann die Arbeit mit Repertorium und Hierarchisierung im Gegensatz oder ergänzend zur systematischen Methode stehen?
In der Diskussion über die unterschiedlichen homöopathischen Methoden wird häufig nicht danach gefragt, was mit einer „Methode“ gemeint ist und ob hier nicht oft Äpfel mit Birnen verglichen werden, oder besser gesagt Schraubenzieher mit Flugzeugen.
Repertorium und Hierarchisierung sind in der homöopathischen Fallanalyse reine Werkzeuge und unabhängig davon, welcher Methode ich folge. Eine Methode hingegen ist eine bestimmte Art mit Werkzeugen umzugehen und bringt zum Teil auch unterschiedliche Werkzeuge hervor, wie etwa Bönninghausens Methode ein eigenes Repertorium entwickelt hat, das sich von dem Kent´schen unterscheidet. Die Verwendung eines solchen ist aber noch keine Methode und keine Fallanalyse, so wenig wie die Verwendung eines Lexikons bestimmt, was ich in der Sprache zu sagen habe und ob ich sie überhaupt beherrsche. Die Gegenüberstellung einer Arbeit mit dem Repertorium und eines Fall- und Mittelverständnisses anhand von Familiensystemen bringt grundlegende Kategorien durcheinander. Innerhalb einer Analysemethode bestimmte Werkzeuge zu benutzen, ist für professionelle Homöopathen eine Selbstverständlichkeit und bedarf keiner Hervorhebung oder Diskussion. Es wird auch nicht als Entdeckung einer besonderen Synergie gefeiert, wenn ich beim Zusammenbau eines Flugzeuges einen Schraubenzieher benutze. Umgekehrt kann es auch nicht im Widerspruch dazu stehen.

Gewinnt die homöopathische Arbeit an Zuverlässigkeit, wenn wir uns mehr auf die alten Quellen stützen, Repertorium und Materia medica?
Wer einmal die Geschichte der Repertorien studiert hat weiß, daß das Repertorium alles andere als ein verlässliches Werkzeug ist. Und das hat nichts mit den angeblich zu zahlreichen modernen Einträgen zu tun. Das Repertorium kann an sich nur ein Instrument mit sehr bescheidener Genauigkeit sein, denn Informationen aus Arzneimittelprüfungen, Toxikologie und klinischen Erfahrungen sind darin vermischt und kaum unterscheidbar. Viele verwendete Arzneimittelprüfungen, insbesondere die älteren, haben eine schwache Qualität, waren nicht einmal einfach verblindet, hatten keine ordentliche Supervision der Probanden, und typische persönliche Symptome der Probanden wurden nicht aussortiert (eine Hauptschwäche von Hahnemanns Prüfungen). Manchmal ist nicht einmal eindeutig, um welche Substanz es sich handelt. Und dennoch tauchen die Mittel in den Rubriken auf. Auch ein großer Teil der älteren Materia medica ist ein Gemisch aus unterschiedlichen Quellen und Kenntnisebenen. Oft wurde früher nicht einmal sauber zwischen toxikologischen und homöopathischen Prüfungen unterschieden. Das ganze „klassische“, alte Material bedarf einer gründlichen Aufarbeitung, wie es etwa in der von Klaus-Henning Gypser begonnenen Materia medica revisa unternommen wird.
Nein, Zuverlässigkeit erlangen wir nicht im blinden Vertrauen auf das Alte, sondern indem wir traditionelles Wissen kritisch hinterfragen, die alten Quellen neu überarbeiten und korrigieren und indem wir neues Material methodisch sauber und unter Anwendung aller heute zur Verfügung stehenden technischen Mittel erarbeiten.

Können wir zwei Ansätzen zugleich folgen?
Aus unseren Erfahrungen mit der Fallaufnahme (Anamnese) wissen wir, daß die Art des Materials, das wir erhalten, davon abhängt, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten. Sind wir an schnellen Resultaten interessiert, so werden wir überwiegend mit Keynotes und ein paar Rubriken arbeiten und entsprechende Fragen dazu stellen. Selbst wenn wir keine Fragen stellen, werden die Patienten genau spüren, was wir hören wollen, wann wir konzentriert sind, wann wir ungeduldig werden, wie groß und offen der Raum ist, den wir ihnen geben. Und sie werden uns mit genau dem Material versorgen, das zu unserem selbst gesteckten Rahmen paßt. Mit der Ähnlichkeitssuche nach Schlüsselsymptomen haben wir lange Zeit gearbeitet, und dieser Ansatz hat seine Vorteile: mit guter Repertoriums- und Materia medica-Kenntnis kann das schnell gehen, und ein paar Arzneimittel reichen aus. Wenn es das ist, was wir wollen, dann ist das oberflächlich ganz in Ordnung (mal abgesehen von Hahnemanns Warnung, daß dieser Weg langfristig ein Holzweg sei).
Viele von uns hatten aber gute Gründe sich von einem derartigen Vorgehen abzuwenden, weil daraus kein tieferes Verständnis entsteht, weder der Mittel noch der Patienten – und auch keine bleibende Heilung. Wollen wir aber tiefer gehen und mehr lernen, so müssen wir unsere Aufmerksamkeit auf eine andere Ebene richten. Und das klingt viel einfacher als es in der Praxis ist.
Wir alle haben es hunderte Male erlebt, daß die Empfindungsebene wie ein scheues Tier im Wald ist: wir müssen geschickt und geduldig sein, um es zu sehen. Wenn man nur ein paar Schnappschüsse machen und den Wald nach zehn Minuten wieder verlassen will, wird man nur ein paar große Bäume wahrnehmen und das scheue Tier niemals zu Gesicht bekommen.
Wir wissen: Wenn wir mit der Empfindungsmethode arbeiten wollen, dann müssen wir uns ganz darauf einlassen. Bekommen wir auch ein paar Keynotes obendrein, um so besser, und gewöhnlich bekommen wir genug von ihnen, weil wir die ganze Geschichte hören. – Genau das macht einen guten Empfindungs-Homöopathen aus: Wir wollen die ganze Geschichte in all ihrer Tiefe. Das ist unsere Leidenschaft, und das hilft auch den Patienten in der Tiefe.
Der Unterschied ist der gleiche wie zwischen dem Journalisten, der schnelle Ergebnisse und eine Schlagzeile am nächsten Morgen möchte, und dem Autor, der die wirkliche Geschichte begreifen will und den Menschen zuhört. Beides ist in Ordnung und hat seinen Platz. Aber es geht nicht beides gleichzeitig.




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